Bewerber:innen werden Sie dafür lieben

1. Verkaufen Sie sich zu Ihrem Wert

Mittlerweile gibt es kaum mehr Betriebe, die keine eigenen Marketing-Mitarbeiter:innen im Haus beschäftigen. Es hat sich in den letzten Jahren als notwendig erwiesen auf sich aufmerksam zu machen, um Kunden zu gewinnen. Einen großen Beitrag haben vor allem die sozialen Medien und generell digitale Werbemöglichkeiten dazu geleistet. Wer intern keine:n Marketing-Mitarbeiter:in hat, lässt sich zumindest professionell betreuen. Es ist nicht mehr wegzudenken.

Aktuell stellt sich heraus, dass das knappste Gut (neben den Lieferengpässen in der Produktion) eben nicht mehr der Kunde ist, sondern die Mitarbeiter:innen. Es ist also naheliegend, dass die ursprünglich für das Kundenmarketing genutzten Möglichkeiten heutzutage auch für das Werben neuer Mitarbeiter:innen genutzt werden müssen. Stellen Sie sich Employer Branding also so vor, dass Sie ganz pragmatisch diese neue Notwendigkeit in Ihren Betrieb integrieren, indem Sie nutzen, was schon da ist. Und zwar dadurch, dass Sie einfach an die neue Zielgruppe Mitarbeiter:innen denken.

Bleiben wir bei diesem Vergleich – wie Sie mit Ihren Kund:innen umgehen wird in Zukunft sehr viel damit zu tun haben, ob sie Ihre offenen Stellen besetzen. „Gute Produkte & Dienstleistungen verkaufen sich von allein“. Wer schon mal im Verkauf gearbeitet hat, der weiß, dass bei dieser Aussage der Wunsch der Vater des Gedankens ist.

Das Produkt kann noch so gut sein – wenn es keine:r kennt, wird es nicht verkauft. Und nur weil das Produkt bekannt ist, muss es noch lange nicht gekauft werden. Es muss etwas dafür getan werden, und wir alle kennen den folgenden Ansatz aus dem Marketing: zuerst die Attention (Aufmerksamkeit), darauf folgt bestenfalls das Interest (Interesse), aus diesem entsteht Desire (Verlangen/Bedarf) und die Schlussfolge ist Action (Aktion).

Für die erfolgreiche Personalsuche weitergedacht, haben wir einige Beispiele aus der Praxis, die jeweils auf diesen „Verkaufsprozess“ einwirken – denn nichts anderes tun Sie heutzutage als Arbeitgeber:in nämlich, und zwar sich bestmöglich vor den Wunschmitarbeiter:innen zu verkaufen. Auf Ihre erfolgreiche Personalgewinnung ließe sich dies nämlich ganz einfach umlegen und würde dann folgendermaßen aussehen:

Aufmerksamkeit – „die kenne ich, die haben offene Stellen!“
Interesse – „hier könnte es mir unter Umständen gefallen zu arbeiten!“
Verlangen – „zu denen will ich dazu gehören & mitwirken!“
Aktion – „hier fange ich an zu arbeiten & bleibe!“

Warum dies in der Praxis ein wertvolles Modell zur Orientierung ist, möchten wir Ihnen in dieser Webmail-Reihe näherbringen. Sie finden hier konkrete Ansätze, wie Sie Ihr Employer Branding gestalten & aktiv umsetzen können. Wir wünschen viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse!

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